Mahnbescheid

Vorteile

Insbesondere bei problemlosen Forderungen kann das gerichtliche Mahnverfahren gegenüber einem Prozess erhebliche Zeiteinsparungen mit sich bringen. Je nach Verfahrensverlauf kann bereits 5-6 Wochen nach erster Antragstellung der Gerichtsvollzieher beauftragt werden.

Darüber hinaus erspart man sich insbesondere bei kleineren Streitwerten (bis 600,00 €) das meist lästige und erst recht zeitaufwändige Streitschlichtungsverfahren, das Zulässigkeitsvoraussetzung für einen ordentlichen Prozess vor Gericht ist. Allein aus diesem Grunde bieten sich die Mahnverfahren auch in problematischeren Fällen an, um sich ein persönliches Erscheinen bei der (meist erfolglosen Streitschlichtung) zu ersparen und sofort in den Rechtsstreit übergehen zu können.

Neben der Zeit- ist aber insbesondere die Kostenersparnis hervorzuheben, die ein gerichtlichen Mahnverfahren im Vergleich zum teuren Urteilsverfahren mit sich bringt.


Das aktuelle Urteil

15.11.2018 - Schönheitsreparaturen

Formularmäßige Übertragung der Schönheitsreparaturen bei unrenoviert übergebener Wohnung auch bei "Renovierungsvereinbarung" zwischen Mieter und Vormieter unwirksam

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10.11.2018 - Vollstreckbarkeit ausländischer Urteile

Ablehnung der Vollstreckbarerklärung des Urteils eines ausländischen Gerichts wegen Verstoßes gegen das Recht der freien Meinungsäußerung und gegen die Medienfreiheit

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05.11.2018 - Vorschriften über den Zensus 2011 verfassungsgemäß

Die angegriffenen Vorschriften, die die Vorbereitung und Durchführung der zum Stand vom 9. Mai 2011 erhobenen Bevölkerungs?, Gebäude- und Wohnungszählung (Zensus 2011) zum Gegenstand haben, sind mit der Verfassung vereinbar.

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30.10.2018 - Beratungspflicht des Sozialhilfeträgers

Anforderungen an die Beratungspflicht des Sozialhilfeträgers bei deutlich erkennbarem Beratungsbedarf in einer wichtigen rentenversicherungsrechtlichen Frage

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